Alle Artikel anzeigen

Provimi Kliba - Dienstleistung

Das Smartphone – unverzichtbar für den modernen Landwirt

In einer Zeit, in der die E-Mail immer mehr den Brief ersetzt, und die Erfassung wichtiger landwirtschaftlicher Daten online erfolgt, ändert sich auch die Landwirtschaft selbst. Der Landwirt von heute hat nicht mehr die Zeit, im Büro zu bleiben, um Rohstoffpreise, den Wetterbericht oder seine E-Mails zu prüfen. Klar hingegen ist: Diese Aufgaben müssen nach wie vor erledigt werden, und das Hilfsmittel der Wahl ist zunehmend ein mobiles Kommunikationsgerät: das Smartphone oder ein Tablet-Computer. Mit den neuen Werkzeugen können nicht nur von jedem beliebigen Ort – ein Empfangssignal vorausgesetzt – Anrufe gemacht sowie E-Mails verschickt und empfangen werden. Der Nutzer ist ausserdem in Echtzeit informiert über das aktuelle Geschehen in der Landwirtschaft sowie über die Abläufe im eigenen Betrieb. So bieten sich dem modernen Landwirt durch die mobilen Hilfsmittel umfangreiche Möglichkeiten, an Effizienz zuzulegen, Kosten zu reduzieren und die Produktivität seines Betriebs zu verbessern.

Auf Fortschritt ausgerichtete Landwirte
Die Schweiz gilt in Europa als eines der Länder mit der besten Vernetzung durch neue Kommunikationstechnologien und mit einer Technologie-begeisterten Bevölkerung. Zudem verfügt die Schweiz im internationalen Vergleich über eine hervorragende Versorgung mit schnellem Internet.

Die Schweizer Landwirte stehen der übrigen Bevölkerung punkto Nutzung neuer Technologien in nichts nach und kaufen eifrig die neusten Geräte, laden Apps– also Programme – herunter und sind in den sozialen Netzwerken unterwegs. Beileibe nicht nur die jungen Landwirte tun dies. Der Trend ist auch in der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen erkennbar.

Der Weg in die moderne Landwirtschaft führt über mobile Technologien
Heute sind die Vorteile unbestritten, welche der Einsatz des Internets und die Nutzung von Smartphones auch in der Landwirtschaft bieten. Smartphones sind jene „intelligenten“ Natels, die als eigentliche Mini-Computer daherkommen – mit nahezu unbegrenzten Funktionen. Das bekannteste Modell ist wohl das iPhone des US-Herstellers Apple.

Vertiefte Informatik-Kenntnisse sind nicht nötig, um ein Smartphone bedienen zu können. Die Einsatzmöglichkeiten für Landwirte sind vielfältig. Rasch erhält man so Zugang zu verschiedensten Informationsquellen, die aktuelle Daten zu Themen mit Landwirtschaftsbezug liefern. Zudem stehen zahlreiche Apps zur Auswahl, die helfen, den Alltag zu vereinfachen. Das Ganze ist alles andere als eine blosse Spielerei: Die Anwendungen verändern vielmehr die Arbeitsweise in der Landwirtschaft. Bereits heute, und künftig wohl in noch viel stärkerem Masse.

Denn bereits gibt es Apps, die dem Landwirt helfen, bestimmte Aufgaben einfacher und schneller zu erledigen. Die Zahl der angebotenen Programme ist noch überschaubar, aber weltweit werden laufend neue Apps entwickelt, die via Internet auch in der Schweiz heruntergeladen werden können. Die neuen Helfer bieten beispielsweise die Möglichkeit, das lokale Wetter im Blick zu behalten, Getreidepreise in Echtzeit abzurufen, eine eindrückliche Menge an Informationen über den eigenen Betrieb zu speichern (Angaben zu Mast, bewirtschafteten Parzellen, Buchhaltung) und spezielle Kalkulationsprogramme zu nutzen. In Kombination mit einem Videosystem ist es sogar möglich, aus der Ferne einen Blick in den Stall zu werfen (siehe Tabelle unten). Weiter lassen sich Kurzmitteilungen versenden, man kann Networking betreiben, Kleinanzeigen ansehen, Einkäufe tätigen und sich Notizen auf dem Smartphone machen – in Textform, aber auch mittels Fotos oder Videos (so gut wie alle Smartphones verfügen heute über entsprechende Funktionen). Zusammengefasst: Mit dem Smartphone kann der Landwirt heute seinen Betrieb von welchem Standort auch immer steuern – zwar nicht vollständig, aber doch zu einem erstaunlich grossen Teil.

Intelligente Telefone für clevere Landwirte
Der Trend in der Schweiz ist eindeutig: Die Landwirtschaftsbetriebe werden grösser, was dazu führt, dass der Landwirt heute immer mehr auch ein Manager sein muss. Provimi Kliba bietet seit jeher eine moderne Managementberatung für den Landwirtschaftsbereich an. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Messung der erzielten Ergebnisse in verschiedenen Bereichen. Denn klar ist: Nur wer alle wichtigen Kennzahlen seines Betriebs im Blick und im Griff hat, kann die Leistung seiner Herde steigern und die Rentabilität maximieren. Smartphone und Tablet-Computer sind daher wertvolle Werkzeuge der heutigen unternehmerisch denkenden Landwirte. Sie unterstützen sie dabei, an Effizienz zuzulegen und vielfältige Bereiche parallel zu managen. Kurz und gut: Es lohnt sich, das Potenzial der neuen elektronischen Helfer wo immer möglich zu nutzen.

Diese Apps helfen Landwirten im Alltag

TeamViewer

Ermöglicht aus der Ferne das Steuern des Betriebscomputers ebenso wie des Fütterungssystems oder die Kontrolle der Atmosphäre.

NH Weather
New Holland Agriculture

Bietet einen auf die Landwirtschaft zugeschnittenen Wetterbericht sowie weitere Daten wie Evapotranspiration, Temperatursummen und der Almanach (Wetterdaten) für Vergleiche.

Agro Tech Mobile
Agridea
Schweizer Bauernverband

Erlaubt ein professionnelles Management des Betriebs und der Produktion. Mit der App lassen sich auch Veränderungen im Register der bewirtschafteten Flächen erfassen. Sie generiert eine Aufstellung aller umweltbezogenen Anforderungen und verfügt über eine Verbindung mit der Tierverkehrsdatenbank (TVD). 

SmartCow
Swissgenetics

Bietet eine umfassende Brunstkalender-App die es auch erlaubt, mobil TVD-Meldungen zu machen.

DeLaval FMC
Luda

Mit einem Videoüberwachungssystem verbundene App zur Fernüberwachung von Stall und Tieren.

Lely T4C InHerd –SystemToday
Lely International L.V.

Zeigt Informationen zu nötigen Wartungsarbeiten bei Melkrobotern an. Dies auf Grundlage von Messungen durch den Sensor des Roboters.

 

Andere Artikel:

> Mit Paloxen eine erfolgreiche Partnerschaft gebaut

> FRESCO: Ihre Kühe werden von innen her erfrischt!

> Neues Lager von Provimi Kliba in Château-d’Oex

> Geflügelzüchter werden?

> Schweineproduktion mit Grossgruppen: auf Studienreise in Deutschland

> Die Züchter schliessen sich zusammen, um für Gitzifleisch zu werben

 

 



Stichworte: Provimi Kliba, Dienstleistung

Alle Artikel anzeigen

Fügen Sie einen Kommentar ein

CAPTCHA Image Reload Image

Suche
Meist gelesene Artikel
Kategorien
Stichworte