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Soziale Netzwerke: Für Landwirte ein wertvolles Hilfsmittel

Zugegeben, der erste Besuch auf der Startseite eines sozialen Netzwerks kann verwirrend sein. Die Benutzeroberflächen sind nicht immer selbsterklärend und  es wimmelt von Schaltflächen. Wer aber ein bisschen übt und die Kommunikationskanäle richtig einsetzt, kann profitieren, und auch in der Landwirtschaft können soziale Netzwerke ein wertvolles Hilfsmittel sein.

Ein soziales Netzwerk ist eine Plattform im Internet, über die Personen miteinander in Kontakt treten können. Am bekanntesten sind heute Facebook, Twitter und – für das Knüpfen von beruflich orientierten Kontakten – LinkedIn beziehungsweise im deutschen Sprachraum Xing.

In den Netzwerken wird über so gut wie alles kommuniziert: Was gefällt? Was regt auf? Mitgeteilt werden die Meldungen in Textform, als Link (Verweis auf eine Internetseite), mit Bildern und Videos. Ein Trumpf ist dabei die Geschwindigkeit, Themen können rasend schnell weiterverbreitet werden. Wenig erstaunlich daher, dass soziale Netzwerke heute auch in der Werbung und im Marketing von grosser Bedeutung sind.

Sich mit Berufskollegen austauschen
In der Landwirtschaft gibt es eine Reihe von Bereichen, in denen Kommunikation via soziale Netzwerke sinnvoll eingesetzt werden kann. Ein Beispiel: Der steigende wirtschaftliche Druck führt dazu, dass Landwirte immer mehr Zeit auf ihren Betrieben verbringen müssen, wodurch es weniger Gelegenheiten für persönliche Treffen mit Berufskollegen gibt. Die sozialen Netzwerke bieten die Chance, trotz räumlicher Distanz Kontakte aufzubauen und sich auszutauschen.

Support für landwirtschaftliche Anliegen generieren
Vielleicht noch wertvoller ist aber die Möglichkeit, Produzenten und Verbraucher über die sozialen Netzwerke einander näher zu bringen, Letztere für Anliegen der Landwirtschaft zu sensibilisieren und auch Unterstützung etwa in politischen Fragen aufzubauen. Zahlreiche Landwirte berichten mittlerweile auf ihren Facebook-Seiten von ihrem Alltag auf dem Hof und stossen bei einem wachsenden Publikum auf Interesse. Auch der Schweizer Bauernverband ist auf den Zug aufgesprungen und hat die Internetseite www.meinbauer.ch lanciert.

Hervorragendes Instrument für Mund-zu-Mund-Propaganda
Austausch mit Berufskollegen, Unterstützung für landwirtschaftliche Anliegen generieren – das sind wertvolle Einsatzmöglichkeiten der sozialen Netzwerke. Aber klar: Dort präsent zu sein, ist nicht zuletzt auch gut fürs Geschäft. Über viele Kontakte zu verfügen, fördert den Verkauf. Und: Ein guter Ruf ist in den sozialen Netzwerken viel wert. Diese sind nämlich hervorragende Kanäle für Mund-zu-Mund-Propaganda.

Landwirten, die sich auf die neuen Kommunikationskanäle einlassen, spielt übrigens ein Trend in die Karten: Das Informationsbedürfnis der Verbraucher steigt. Sie möchten zum Beispiel wissen, woher ihre Lebensmittel stammen und wie sie produziert werden. Die Facebook-Seite des Landwirts kann erste Antworten liefern und zudem die Botschaft vermitteln: Hier ist jemand am Werk, der vorzeigbare Arbeit leistet, der sich nicht zu verstecken braucht. Ein positiver Eindruck bringt Sympathiepunkte – und kann die Kaufentscheidung des Konsumenten beeinflussen.


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